Florian Teichtmeister / Premiere Burgtheater / DIE EDDA



Es sind die Fragen der Fragen, die sich die Menschheit seit Jahrtausenden stellt: Wo kommt eigentlich alles um uns herum her? Wie hängt alles miteinander zusammen? Warum ist die Welt, wie sie ist? Und welche Rolle spielen wir darin?

Heute geben die Wissenschaften auf vieles Antwort. Manche dieser Antworten muten dabei nicht weniger erstaunlich und unwahrscheinlich an als die alten Mythen, mit denen sich Menschen an unterschiedlichsten Enden der Welt immer schon Antworten zu geben versuchten. Eine der ältesten Mythensammlung dieser Art ist die auf altisländisch verfasste Edda, die verschiedene skandinavische Erzählungen miteinander vereint. In ihr lösen sich Götter­ und Heldengeschichten ab, werden grundlegende Wahrheiten in symbolischer Verhüllung formuliert.

In einer Zeit, in der viele Menschen nach Orientierung suchen und gleichzeitig den großen allgemeingültigen Erzählungen und Ideologien misstrauen, bekommen die alten Mythen eine ganz existentielle Bedeutung – in ihrer Heterogenität, ihrer tiefen Widersprüchlichkeit, ihrem derben Humor, ihrer Rätselhaftigkeit und doch erstaunlichen Anschaulichkeit. Verblüffend, wie sehr sich die alten Geschichten in den verschiedensten Kulturkreisen bis ins Detail hinein ähneln.

BURGTHEATER
REGIE THORLEIFUR ÖRN ARNARSSON BÜHNE WOLFGANG MENARDI KOSTÜME KAREN BRIEM MUSIKALISCHE LEITUNG GABRIEL CAZES LICHT FRIEDRICH ROM DRAMATURGIE ANIKA STEINHOFF DRAMATURGIE JUDITH GERSTENBERG DRAMATURGIE JOHANNES KIRSTEN ÜBERSETZUNG DAMIÀN DLABOHA
DIE VÖLVA/FRIGG DOROTHEE HARTINGER URD/FREYJA ANDREA WENZL VERDANDI/SIF/THOR MARIE-LUISE STOCKINGER SKULD/GERD/ELLI MAVIE HÖRBIGER BERGELMIR/MIMIR/ERKLÄRBÄR/THRYMUR/GALAR DIETMAR KÖNIG FENRISWOLF STACYIAN JACKSON ODIN/MIKAEL MARKUS HERING FREY/BALDUR JAN BÜLOW LOKI FLORIAN TEICHTMEISTER SNORRI/MIDGARDSCHLANGE MARTA KIZYMA SKAPANORN/HEL ELMA STEFANÍA ÁGÚSTSDÓTTIR GABRISKYR (LIVE-MUSIK) GABRIEL CAZES

Kritiken

"...Neuzugang Florian Teichtmeister füllt den listenreichen Loki mit seinem gewaltigen Theatertemperament aus..."
wienerzeitung.at