Johanna Mahaffy / Krieg und Frieden / Leo Tolstoi / Festspiele Reichenau
Gerade jetzt scheint Leo Tolstois berühmter Roman unsere Welt zu spiegeln wie kaum ein anderer. Wir leben in Zeiten des Kriegs UND des Friedens – in diesem UND, das beide Zustände verdeutlicht und verbindet.
Dieses kleine Wort UND, das der Grundsatz unserer Menschlichkeit zu sein scheint – ein Aushalten der Widersprüchlichkeit, eine herausfordernde Brücke über die Spannung der Gegensätze – bildet das Zentrum, um das sich alles dreht: Geschichte UND Geschichten.
- Besetzung -
Regie & Spielfassung: Philipp Hauß
Dramaturgie & Spielfassung: Rita Thiele
Basierend auf einer Dramatisierung von: Nicolaus Hagg
Musik: Julius Béla Dörner & Nils Hausotte
Bühne & Kostüme: Su Bühler
Maske: Isabella Gajcic, Daniel Strasser, Zoe Marvie, Johanna Rauch
Licht: Friedrich Rom
Produktionsleitung: Tina Schmidt, Julia Wagner
Regieassistenz & Abendspielleitung: Alexandra Wimmer, Emilie Zintl
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Pjotr Kirillowitsch Besuchow (Pierre): Noah Saavedra
Natascha Rostowa: Johanna Mahaffy
Nikolai Rostow: Julius Dörner
Petja Rostow: Nils Hausotte
Graf Ilja Rostow, deren Vater: Dirk Nocker
Gräfin Natalja Rostowa, deren Mutter: Emese Fay
Sonja, Nichte der Rostows: Elena Hückel
Helene Kuragina , verheiratete Gräfin Besuchowa: Johanna Arouas
Anatol Kuragin, Helenes Bruder: Elias Elinghoff
Fürst Wassile Kuragin, deren Vater: Rafael Schuchter
Fürst Andrei Bolkonski: Tim Werths
Maria Bolkonskaja: Evi Kehrstephan
Fürst Nikolai Bolkonski, deren Vater: Martin Schwab
Fedja Dolochow: Lukas Haas
PRESSESTIMMEN:„Die Aufführung ist lang – über drei Stunden – und anstrengend. Für Sommertheater verlangt sie den ZuschauerInnen ganz schön viel ab. Sie gönnt einem auch keine befriedigende Auflösung. Dennoch bleibt sie durchgehend spannend, dank der hervorragenden SchauspielerInnen, deren Energie in keiner Sekunde abfällt.“ (nachtkritik.de)
„Den Pierre spielt Noah Saavedra sehr überzeugend in seiner Entwicklung vom linkischen jungen Mann, der versehentlich ein Duell gewinnt, Arzt wird, an den Schrecken des Kriegs verzweifelt und schließlich seine wahre Liebe findet. Und das ist Natascha (Johanna Mahaffy verleiht ihr glaubhaft alle Facetten emotionaler Wechselbäder), die Tochter der Gräfin[…].“ (Salzburger Nachrichten)
Tickets & Informationen unter: festspiele-reichenau.at
© Fotos: Lalo Jodlbauer